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Nebenjobber

Teuer ist das Studentenleben

Das Medizinstudium kostet nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch viel Geld - von Studiengebühren über Stethoskop und Kittel bis hin zu den Lehrbüchern. Wer als finanzielle Stütze seine Eltern, das BAföG-Amt oder ein Stipendienwerk zu Rate ziehen kann, ist in einer glücklichen Lage. Doch viele Studenten müssen, um weiter studieren zu können, nebenbei arbeiten...

Teuer ist das Studentenleben- davon können wohl sehr viele von uns ein Liedchen singen. Laut dem deutschen Studentenwerk gibt jeder Studierende rund 700 Euro für Miete, Lebensmittel, Bücher und Freizeit pro Monat aus. Zusätzlich muss man seinen Geldbeutel für die Studiengebühren leeren.
Die meisten Studenten bekommen eine Finanzspritze von ihren Eltern, jedoch gehen über die Hälfte von ihnen noch nebenbei jobben, um die finanzielle Lage zu verbessern. Denn wer möchte nicht am Wochenende auch mal ausgehen, sich das eine oder andere Anatomiebuch oder ein fraglich schmackhaftes Gericht in der Mensa gönnen?

Studieren- Arbeiten- Schlafen- Studieren-...
Wer Medizin studiert, hat es besonders schwer: Zum einen sind im Laufe des Studiums viele kostenintensive Lehrbuchanschaffungen nötig, zum anderen ist es ein sehr zeitintensives und langandauerndes Studienfach. Laut der Statistik liegen die Medizinstudenten in punkto Studienaufwand auf Platz 1- durchschnittlich 24 Stunden pro Woche verbringen sie in der Uni, um dann zu Hause nochmals 19 Stunden zu lernen. Abhängig von Semester, Doktorarbeit und Klausurphase ist der Arbeitsaufwand sogar noch höher. Um in den straffen Terminplan eine Nebenbeschäftigung eingliedern zu können, erfordert es Organisationstalent sowie hohe Belastbarkeit. Auf welchen Wegen es dennoch möglich ist, den Spagat zwischen Studium und Nebenjob erfolgreich zu meistern, erfahrt ihr in unseren Interviews mit Nebenjobbern.

Tipps für den Traum-Job
Ob studentische Hilfskraft, Sekretär/in oder Babysitter - wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Aber noch bevor man Bewerbungen schreibt, sollte man sich gründlich überlegen, welche Kriterien die zukünftige Beschäftigung erfüllen sollte. Im Idealfall verdient der Student nämlich nicht nur Geld, sondern geht gerne arbeiten und lernt auch etwas dabei! Anbei einige Anregungen, welche Kriterien die Beschäftigung erfüllen sollte:

  1. Wie viele Stunden pro Woche kannst du nebenher arbeiten, ohne dass du dein Studium vernachlässigst?
  2. Möchtest du in der Woche oder am Wochenende arbeiten? Oder etwa „en bloc“ in den Semesterferien?
  3. Sollte die Nebenbeschäftigung einen medizinischen Hintergrund haben?

Welcher Nerv ist das und unter welchem Muskel zieht er her? Wie fühlt es sich an, wenn man als studentische Hilfskraft solche Fragen beantworten muss?

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