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Einträge 1 bis 4 von 17

  • 1034 Seiten
  • Hardcover
  • Zusatzmaterial im Internet
  • herausnehmbare Stoffwechselkarte

Autor: M. Schartl, M. Gessler, A. von Eckstein
Verlag: Elsevier
Preis: 39,95 €
ISBN: 978-3-437-43690-1

Inhalt:

Das Buch „Biochemie und Molekularbiologie des Menschen“  beschreibt auf 1034 Seiten alles Relevante, was man als Medizinstudent in Biochemie wissen muss und noch viel mehr. Mit dem Kauf erhält man Zugang zu weiteren Informationen und einer interaktiven Lerneinheit zum Citratzyklus im Internet.

Relevanz & Didaktik:

Das Buch ist sehr ausführlich und beinhaltet alle Themen, die von Bedeutung sind, um den Kurs und die 1.ÄP zu bestehen. Sollte etwas in diesem dicken Wälzer nicht gefunden werden, so kann es eigentlich für den Biochemie-Kurs oder die 1.ÄP nicht von Bedeutung sein. Jedes Kapitel beginnt mit einem Praxisfall, der den Leser auf das entsprechende Thema einstimmt. Weitere klinische Bezüge innerhalb des Kapitels runden den praktischen Bezug zum späteren Arztberuf ab. Wichtige Punkte werden immer wieder in gelben Kästen zusammengefasst. Am Ende eines jeden Kapitels folgt nochmal eine Zusammenfassung aller wichtigen Punkte mit anschließenden IMPP-Fragen zur Wiederholung und Vertiefung des Stoffs. Aufgrund der Länge und Komplexität sollte es in der Prüfungsvorbereitung nur als Nachschlagewerk benutzt werden. Zum Lernen empfiehlt sich dann eher ein Kurzlehrbuch.

Layout:

Das Buch ist vollgepackt mit Tabellen, Grafiken und Skizzen. Diese sind sehr hilfreich, manchmal wird es einem aber etwas zu viel. Besonders verwirrend ist, wenn Enzyme o.ä. in verschiedenen Grafiken unterschiedlich bezeichnet werden. Ansonsten lässt sich das Buch gut überschauen und ist ansprechend gestaltet.

Preis/Leistung:

Für den Umfang des Buches ist der Preis absolut unschlagbar. Jedoch wie bereits erwähnt, sollte es lieber als Nachschlagewerk und nicht als einziges Buch zur Prüfungsvorbereitung angeschafft werden. Die zusätzlichen Materialien im Internet sind ebenfalls gut zu gebrauchen, wenn man gerne am Rechner und im Internet lernt.

Fazit:

Wer ein gutes und ausführliches Buch zum Nachschlagen oder Vertiefen möchte, für den ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Wer jedoch nur das Nötigste lernen will, um den Kurs zu bestehen, der wird sich in der Menge des Stoffes sicher verlieren und sollte sich ein Kurzlehrbuch anschaffen.


Sebastian Merz

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234 Seiten
Bindung: Broschiert
Zusatzmaterial: Online-Zugang für IMPP-Fragen 2002 bis heute

Autor: Sven Krantz
Verlag: Springer
Preis: 19,95 €
ISBN: 978-3-540-36470-2

Inhalt
Das Buch „Biochemie: Das Erste - kompakt“ von Sven Krantz ist ein Kurzlehrbuch der Biochemie, wie sie in den ersten vorklinischen Semestern unterrichtet wird. Auf den ersten Blick macht das sehr kurz gehaltene Buch Mut: Anders als die Konkurrenz ist es mit nicht einmal 250 Seiten sehr knapp gehalten.

Aufbau, Relevanz und Sprache
Kompakt, nüchtern, schmucklos und leicht verständlich ist der Sprachstil der sich durch die 19 Kapitel des Buches zieht. Wer Informationen sucht, bekommt diese zu vielen Themen kurz und prägnant präsentiert. Keine Schachtelsätze, feststellend, aufzählend. Auf wohltuende Weise spricht der Autor die Quintessenz der Themen an und kommt schnell auf den Punkt. Das Stichwortregister ist für ein derart kurzes Buch zudem recht ausführlich und hilfreich.

Wer jedoch glaubt, sich auf diese Weise das Wichtigste mit einem Minimum an Zeitaufwand aneignen zu können, wird recht schnell enttäuscht. Der Einstieg in die Kapitel fällt oft schwer, die extrem kurzen Einleitungstexte sind meist wenig hilfreich. Bereits in den ersten Sätzen wird ein hohes Maß an begrifflichem Vorwissen vorausgesetzt, erklärende Nebensätze sucht man über weite Strecken vergebens. Das auf Verständnis bauende Darstellen von Zusammenhängen, das Aufzeigen von Verknüpfungen zwischen den einzelnen Themen kommt deutlich zu kurz und fehlt teils ganz.

Der logische Kapitelaufbau wird zugunsten der Kompaktheit vernachlässigt: Viele Begriffe, die zum Verständnis eines Sachverhalts von Nöten wären, erklärt der Autor erst spät im Text. Der Leser hat zu diesem Zeitpunkt wohl meist schon aufgegeben und den Begriff nachgeschlagen. Das kostet unnötig Zeit und im Klausurenstress Nerven und ließe sich auf einfache Art und Weise etwa durch Infospalten am Rande oder ein Kurzlexikon am Ende des Buches vermeiden. Sehr hilfreich dagegen sind kurze, zusammenfassende Abschnitte am Ende komplexer Themen, in denen das Wichtigste noch einmal klar verständlich und einprägsam präsentiert wird. Wie ein Segen erscheinen zudem die zahlreichen, sehr sinnvoll gegliederten Tabellen, die beim effizienten Lernen eine große Hilfe sein können.

Layout, Kapitelgestaltung
Die nüchterne, zweifarbige Gestaltung spart leider auch an erklärenden Skizzen: Zwar fehlen sie nicht vollständig, sind jedoch häufig bei weitem nicht so detailreich und einprägsam wie die der Konkurrenz. Auffällig ist auch, dass dem Autor Strukturformeln offenbar nicht allzu sehr am Herzen liegen, obwohl diese – zumindest im passiven Erkennen – häufig in Prüfungen vorausgesetzt werden. Im Allgemeinen spielt die Prüfungsrelevanz in der Gestaltung der Kapitel jedoch eine große Rolle: Zwar werden viele prüfungsrelevante Themen verdächtig knapp abgehandelt, doch kommen auf den wenigen Seiten erstaunlich viele Aspekte zur Sprache. In kleinen Kästchen sind häufig gefragte und leicht zu verwechselnde Inhalte mit dem Hinweis „Merke“ oder „Prüfungsfallstricke“ versehen, im Kaufpreis inbegriffen ist der Online-Zugang zu IMPP-Fragen von 2002 bis heute. Zu kurz kommen allerdings die Querverweise auf konkrete klinische Fälle. Hier haben andere Werke deutlich mehr zu bieten – im Lernmarathon ein nicht zu unterschätzender, motivierender Faktor!

Fazit
Letztendlich ist das vergleichsweise günstige Buch zum verstehenden Lernen nicht zu empfehlen. Minimalisten sollten ein gewisses Maß an Vorwissen mitbringen, sonst werden auch sie mit dem Buch nur wenig Freude haben. Stärken beweist das kompakte und damit sehr rucksackfreundliche Werk als Ergänzung zu umfangreicheren Lehrbüchern im Alltag: Wer Inhalte kurz vor oder während der Vorlesung schnell rekapitulieren und sich bei Endlosthemen wie z.B. dem Immunsystem zunächst einmal einen Überblick verschaffen möchte, liegt mit „Biochemie: Das Erste – kompakt“ goldrichtig.

Pro
Knapp, prägnant formuliert, hilfreiche Tabellen und kompaktes Format, günstig

Contra
Zum Verständnis wenig hilfreich, Skizzen und Strukturformeln spärlich bzw. wenig detailreich, schwieriger Einstieg

Nicolas Kunath

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Autor: Joachim Rassow, Rainer Deutzmann, Roland Netzker, Karin Hauser
Verlag: Thieme Verlag
Preis: 44,95 €
ISBN: 9783131253521

Aufbau
Die Einführung ist kurz gefasst, vor allem konkrete Übungsbeispiele fehlen. Die Autoren gehen zu Recht davon aus, dass diese Themen bereits in den allgemeinen Chemievorlesungen abgehandelt worden sind – beziehungsweise im Zeeck, den man hoffentlich noch nicht auf dem Bücherflohmarkt verhökert hat, wenn man noch nachschlagen will. Das Buch ist in zwei große Teile gegliedert. Der erste behandelt die Mechanismen des Energiestoffwechsels – Aminosäuren, Proteine, Enzyme. Im Teil B geht es um die Zellbiologie auf molekularer Ebene, das heißt, um Membranen, Genexpression und Zellorganellen, sowie um die Biochemie ausgewählter Organe wie Leber oder Blut. Allgemein ist der Aufbau des Buches gut nachvollziehbar, auch weil die Kapitelfolge in Grundzügen den Biochemievorlesungen an vielen Unis entspricht. Wenn dabei fachliche Zusammenhänge verloren gehen, wird man im Text an den richtigen Stellen darauf hingewiesen.

Layout
Die optische Gestaltung entspricht dem Konzept aller Duale-Reihe-Bücher: Am Rand informiert eine 6,5 cm breite Spalte in aller Kürze über die Quintessenz des Haupttextes und fungiert somit als kleines Lehrbuch im großen Lehrbuch. Sie erspart zudem ein Kurzlehrbuch und bietet ein gutes Repetitorium für Klausuren und Examen. Außerdem ist auf jeder Doppelseite mindestens eine Überschrift, sodass das Ganze übersichtlich bleibt und man weiß, wo man gerade steht. Wer gerne viel Fließtext liest und sich nur ungern von Grafiken unterbrechen lässt, dem wird die Duale Reihe bald auf die Nerven gehen. Mir persönlich kommt es jedoch sehr entgegen, wenn ich nicht von einer Doppelseite bloßem Text erschlagen werde. Vielfarbig gestaltete Kästen mit „Merke“, „Exkurs“, „Definition“, „Zusammenfassung“ und „Synonym“, sowie die 660 Abbildungen und 50 Tabellen geben eine gute Übersicht über das abzuhandelnde Thema. Ich bevorzuge Lehrbücher, die mit Klinischen Bezügen und Tabellen gespickt sind, denn ich finde, dass dadurch der umfassende Haupttext anschaulicher und verständlicher wird. Wer ebenfalls eher in diese Richtung tendiert, dem sei die Duale Reihe Biochemie ans Herz gelegt.

Relevanz
Es ist ein Werk, das eigens für die Zielgruppe der Medizinstudenten konzipiert wurde, und nicht etwa für Biologen oder Pharmazeuten. Daraus ergibt sich zum Beispiel, dass es sich am Gegenstandskatalog orientiert und die Formulierungen des IMPP einheitlich übernommen hat, was die Nomenklatur der Verbindungen betrifft. Außerdem spannen Klinische Bezüge den Bogen zur Praxis und lockern das Lernen auf. Im Gegenzug fehlen evolutionäre Hinweise und das ein oder andere Detail, das man im großen Löffler oder Styrer finden würde, doch da das Buch für Mediziner geschrieben wurde, überwiegen in dieser Hinsicht die genannten Vorteile.

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2., überarb. Aufl. 2007, 450 Seiten, 406 Abb., 80 Tab., kart.

Autor: Königshoff, Melanie; Brandenburger, Timo
Verlag: Thieme Verlag
Preis: 27,95 €
ISBN: 978-3-13-13641-28

Inhalt
Didaktisch basiert das Buch auf dem etablierten System des „roten Fadens“ der Thieme-Kurzlehrbücher: Jedes Unterkapitel beginnt mit dem „Lerncoach“. Dieser beschreibt, was gerne in Prüfungen abgefragt wird und vermittelt Methoden, wie man sich die Inhalte am besten erarbeitet und merkt. Im eigentlichen Text führen Tipps dieses Konzept fort und weisen auf Stolperfallen oder Ähnliches hin. Das Unterkapitel schließt ein Check-up ab, mit dem man den gelernten Stoff rekapitulieren und seine Lernleistung überprüfen kann. Dieses Konzept ist sehr praktisch und gelungen.

Der Text ist Kurzlehrbuch-typisch knapp gehalten, aber stets verständlich und einprägsam und weiß so den doch eher trockenen Stoff gut zu vermitteln. Waren die Abbildungen in der 1. Auflage noch teilweise fehlerhaft, wurden diese Fehler in der zweiten Auflage nun ausgemerzt.

Die zahlreichen Abbildungen im Buch wirken trostlos, entpuppen sich jedoch als didaktisch gut. So werden etwa die bei Reaktionen relevanten Atome von Molekülen rot hervorgehoben.
Auch mit den vielen Tabellen fällt das Lernen leichter.
Aufgrund der Gliederung des Buches trifft man beim Lernen immer wieder auf Verweise zu Themen anderer Kapitel. Dieses Wissen wird aber vorausgesetzt. So passiert es, dass man am Anfang des Buches ein Thema lernen soll, dessen Grundlagen erst viel weiter hinten beschrieben werden. Dies ist desöfteren störend.
Das letzte Kapitel bietet als Anhang wichtige chemische Grundlagen in Tabellen- und Tafelform.
Es liegen dem Buch vier Lerntafeln bei, die einen Überblick über den Stoffwechsel geben. Da diese Tafeln jedoch auch 1:1 im Anhang abgedruckt sind, erschließt sich mir ihr Sinn nicht.

Layout
Das Kurzlehrbuch Biochemie von Königshoff/Brandenburger aus dem Thieme Verlag mutet optisch beim erstmaligen Aufschlagen ein wenig merkwürdig an. Unter dem blauen Softcover verbergen sich 450 Seiten, die in einem roten Look gehalten sind. So sind Hervorhebungen im Text, diverse Kästchen, Abbildungen und die Kapitelübersichtsseiten rot unterlegt. Auf den zweiten Blick stört diese Gestaltung aber nicht und ist letztlich Geschmackssache.
Das Buch ist klar gegliedert: Nach einem einleitendem Kapitel folgen 13 andere, die den gesamten Prüfungsstoff behandeln.
Am Beginn eines jeden Kapitels wird auf einer Seite ein klinischer Fall vorgestellt. Eine nette Zugabe, die die Relevanz der Biochemie im Arztberuf verdeutlicht.

Relevanz für Prüfungen
Das Buch ist stark an den aktuellen Gegenstandskatalog orientiert, lässt als Kurzlehrbuch tiefer gehendes Wissen, dass in Prüfungen an den Unis verlangt wird, jedoch außer Acht und bleibt recht oberflächlich. Dies ist aber auch gar nicht der Sinn eines Kurzlehrbuches. Den physikumsrelevanten Stoff enthält das Buch und auch als Ergänzung zu einem "dicken" Biochemiebuch empfehle ich dieses Werk wärmstens.

Preis/Leistung
Die 28 Euro sind in jedem Fall gut in dieses Buch investiert. Gerade für diejenigen, die ihr Wissen für das Physikum mit ihm auffrischen wollen. Denen bescheinige ich hohe Erfolgsaussichten, da das Buch das Wissen, das es enthält, überdurchschnittlich gut zu vermitteln vermag.

Fazit
Ich hoffe dass dieses Buch Anklang findet. Aufgrund des Schreibstils liest man einfach gerne in ihm. Die zahlreichen Abbildungen erweisen sich als ausgezeichnet, um mit ihnen zu lernen. Die Autoren haben also ins Schwarze getroffen. Nur die dauernden Verweise im Text sind ein wirklich negativer Punkt.

Pro
+didaktisch hervorragender Aufbau
+gute, knappe Abhandlung aller Physikums-relevanten Inhalte
+qualitativ gute Abbildungen

Contra
-verwirrende Verweise im Text

Michael Gonsior

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