


Nach Ulm lockt nicht nur das Münster, sondern auch eine der jüngsten Unis in ganz Deutschland.
MS: Erzähl uns doch erst mal, wie du zum Medizinstudium nach Ulm gekommen bist?
Student: Tja, ich war eines dieser typischen ZVS Opfer. Am Anfang wusste ich gar nicht so genau, wo Ulm den eigentlich liegt. Mittlerweile bin ich hier richtig glücklich und könnte mir keinen besseren Studienort vorstellen. Da die Uni mit gut 7000 Studenten recht überschaubar ist, fühlt man sich hier gut aufgehoben. Praktisch ist auch, dass in der Vorklinik fast alle Veranstaltungen am Oberen Eselberg stattfinden, da hat man nicht dieses stressige Rumfahren durch die Stadt.
MS: Wie war für dich das erste Semester?
Student: Die Fachschaft hat mir am Anfang doch sehr geholfen. Ich hatte total Bammel, dass ich mich komplett verirre oder das ganze Organisatorische im Studium nicht auf die Reihe bekomme. Eine Woche vor Unibeginn gibt es hier immer zwei Tage Erstsemestereinführung, wo man alles Wichtige für einen guten Studienstart erfährt - inklusive Kneipenführung! (lacht)
Außerdem kann man mit auf ein Erstsemesterwochenende fahren, auf dem man seine neuen Kommilitonen schnell kennenlernt. Vom Lernaufwand her ist die Vorklinik, wie in allen Regelstudiengänge, ziemlich zeitintensiv.
MS: Was gefällt dir an deiner neuen Umgebung besonders gut?
Student: Das Nachtleben in Ulm. Die vielen urigen Kneipen hier haben alle ihren ganz eigenen Charme. Besonders im Fischerviertel kann man den Abend gut bei einem Bier ausklingen lassen. Was mir an Ulm sonst besonders gut gefällt ist, dass man in einer Stunde im Allgäu ist und in den Skigebieten. Auch Bergsteigen und Klettern kann man hier im Sommer echt gut. Außerdem haben wir ja die Donau und wirklich gute Joggingstrecken. Auch der Hochschulsport ist zu empfehlen.

